You don’t need religion to have morals. If you can’t determine right from wrong then you lack empathy, not religion.
Kane Bailey

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Butter bei die Fische!

Am Wochenende haben der beste Freund und ich einen Fotokurs zum Thema Nachtfotografie mitgemacht. Dem schlechten Wetter war wohl geschuldet, dass die Fotos, die dabei entstanden, allesamt nicht sonderlich vorzeigbar sind. Erst war es tierisch windig und abends fing’s dann auch noch an zu plästern. Nicht die besten Bedingungen für Langzeitbelichtungen.

Um trotz des anhaltenden Regens nicht den ersten Tag meines Urlaubs komplett auf dem Sofa zu gammeln, raffte ich mich heute auf und stattete dem Tierpark in Bochum einen Besuch ab. Mich reizten weniger die frierenden, nassen Tiere in den Außengehegen sondern das Aquarium. Schwierige Lichtverhältnisse, fotografieren durch Glasscheiben und sich bewegende Motive – ich war gespannt, wie die Fotos aussehen würden.

Und ich finde, schlecht geworden sind sie nicht: Liebe Aquarianer: Leider weiß ich nicht, wie die Fische heißen. Das letzte ist ein Hai. Und das mit den Krallen ist gar kein Fisch. Weiter reichen meine Kenntnisse auf dem Gebiet der Ichthyologie leider nicht.

Eine Frage habe ich aber an die Fotobegeisterten: wie macht mn schöne Schwarzlichtfotos? Es gibt ein Becken, in dem rosane Anemonen und schwarz-weiße Fische und Seesterne sind. Alles leuchtet richtig bunt, da es wohl von Schwarzlicht angestrahlt wird – das hat der automatische Weißabgleich nicht hinbekommen. Selbst an der Farbtemperatur rumspielen hat auch nicht viel gebracht – hat jemand einen Tipp für solche Motive?

 

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Wie schnell die Zeit vergeht

Erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht. Gestern war es 10 Jahre her, dass ich diesen Blog unter diesem Namen ins Leben gerufen habe. Anfangs bloggte ich noch von meinem Kinderzimmer aus beim Bloganbieter myblog.de, dann zog ich aus, begann eine Ausbildung, hatte Ratten, kaufte meine erste Kamera, das zweite Auto – der Blog blieb. Aus im Afekt geschriebenen Zweizeilern wurden lange Beiträge, ich zog auf einen eigenen Webspace um, änderte Designs, begann über Filme zu bloggen, kaufte meine zweite Kamera und mein drittes Auto, meine Oma starb und Papa zog weg. Der Blog hat Freundschaften überlebt und Beziehungen und ich bin sehr froh, dass ich ihn habe. Manchmal klicke ich einfach auf einen Monat des Archivs, lese einen Beitrag und denke „ach ja… das hätte ich fast vergessen“…

Vielen Dank an meine Leser für die Treue, Kommentare und Kritik!

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